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DER-CUCKOLD

Die spezielle Zeitschrift für das Besondere im Leben

Parteiisch, abhängig, bestechlich aber geil

Fortsetzung von Ausgabe 2

 

Wir hatten heute Beide frei und konnten ausschlafen und auf das Wochenende vorbereiten.

Was heißt ausschlafen? Wie es meiner Frau erging kann ich nicht sagen, aber ich hatte die ganze Woche schlecht geschlafen. Ständig bedrängten mich die Zweifel, ob es wirklich richtig war, das ich mich auf diese Vereinbarung eingelassen hatte.

Gut, ich muss sagen, das Holger, soweit ich ihn kennengelernt hatte, ein netter Kerl ist. Irgendwie hatte er für mich so etwas väterliches, vertrautes. Das war ja offensichtlich auch der Grund, weshalb Kathrin so schnell mit ihm vertraut wurde.

Holger hatte am Telefon auch versprochen, dass das Treffen nicht gleich mit einer wilden Fickerei beginnen sollte. Er schlug vor, das wir uns zu dritt, erst einmal ausführlich darüber unterhalten sollten, was wir uns überhaupt vorstellen.

Jetzt wurde Kathrin auch endlich wach. Ich hatte schon geduscht, Kaffee gekocht und Brötchen aufgebacken, jedoch plagten mich die ganze Zeit, meine wirren Gedanken.

Kathrin war richtig aufgeräumt und hatte sehr gute Laune, jedoch spürte ich, wie sie mich immer wieder taxierend ansah. Ich versuchte natürlich auch so gelöst wie möglich rüberzukommen.

Während des Frühstücks fragte sie mich, ob ich auch die Schneeketten eingepackt hätte, denn Anfang der Woche hatte es wohl stark geschneit im Harz und auch für Morgen war wieder Schnee vorhergesagt.

Zögernd begann ich das Auto zu packen, denn ich hatte das Bedürfnis, die Zeit so weit wie möglich hinaus zu ziehen. Es war schon früher Nachmittag, als Kathrin zu drängeln begann:

„Was ist mit dir los Liebling, du weißt doch das Holger uns gegen 4:00 Uhr erwartet, soll ich dir helfen?“

 

Ich murmelte irgendetwas von:

„Bin ja schon fertig, so eilig hab ich es nicht.“

 

„Nun komm, sei jetzt kein Spielverderber, ich hab mich so auf unser gemeinsames Wochenende gefreut.“

Ich startete das Auto und wir fuhren los. Ich hätte mich ja auch auf ein gemeinsames Wochenende gefreut, aber nicht auf eins zu dritt.

 

„Jetzt ist es schon halb zwei, warum fährst du nicht über die Autobahn?“

 

„Heute ist doch Freitag, da ist die Autobahn um diese Zeit immer voll.“

Dann fuhren wir schweigend weiter.

Es war schon gut 3:00 Uhr, als wir im ersten Stau bei Gifhorn an der Baustelle standen. Bei Braunschweig war der nächste Stopp, ein Unfall. Inzwischen war es schon 5:00 Uhr.

Kathrin begann zu nölen. Kurz nach sechs hatten wir dann das Ziel erreicht und ich sah auch ein, dass das mit den Schneeketten ein guter Rat war.

Holgers Haus sah aus wie so ein altes Forsthaus und war auch entsprechen abgelegen.

 

Als er unser Auto hörte, öffnete er die Tür und winkte uns fröhlich zu. Bei mir war die Stimmung am Nullpunkt angelangt, aber Kathrin schien sich richtig zu freuen.

Er hatte ein romantisches Essen vorbereitet, das jetzt allerdings schon etwas angetrocknet aussah.

 

„Ich hatte schon Angst, ihr hättet es euch anders überlegt und wollte gerade alles einfrieren, aber jetzt seid ihr ja da. Dann greift mal zu, ihr habt sicher Hunger.“

 

Dann zeigte er Kathrin ihren Platz und setzte sich selber. Ich weiß nicht ob es Zufall oder Absicht war, jedenfalls saß ich etwas Abseits.

Nach dem Essen gingen wir in solch eine Art Kaminzimmer, in dem ein wärmendes Feuer brannte. Auch diesmal war mein Platz etwas weiter entfernt.

 

Dann begann er zu reden:

„Schön das ihr es doch noch geschafft habt. Mit einem schönen Glas Wein hier am Feuer, redet es sich ja doch besser als am Telefon.“

 

Wir bedankten uns für das Essen, das wirklich gut war, dann redete er weiter, direkt an mich gewandt:

„Ja Martin, es ist schon eine komische Situation, aber du denkst hoffentlich noch daran, wie es dazu gekommen ist.“

 

Das fing ja gut an, sofort auf mein schlechtes Gewissen zu sprechen zu kommen.

 

„Aber du warst ja auch derjenige, der mich kontaktiert hat, weil du dafür sühnen wolltest.“

Stimmt, aber hatte ich dafür nicht schon genug gesühnt?, dachte ich aber sagte kein Ton.

 

„Erzähl uns doch mal, wie es dir in den letzten sechs Wochen ergangen ist.“

Die Beiden sahen mich jetzt gespannt an, aber was sollte ich sagen?

Ich fing ganz von vorn an:

„Es war schon eigenartig, als Kathrin mich mit ihrer Freundin sah. Erst war ich sauer, das es raus gekommen ist, aber dann hatte ich ein schlechtes Gewissen. Als sie mich dann auf ihre Art strafte, hatte ich volles Verständnis, aber hoffte auch, das es bald wieder nachlassen würde.“

 

Holger unterbrach mich:

„Das ist uns ja allen hinlänglich bekannt, ich meine jetzt die letzten Wochen, seit dem ich mit Kathrin das erste Mal gefickt habe.“

 

„Na ja, es hat sich schon einiges in unserem Leben geändert, Kathrin ist wieder zugänglicher geworden. Leider hat sich bei uns im Bett, nicht so sehr viel getan.“

 

Holger lachte:

„Ja, ja, Strafe muss schon sein, freut mich aber, das du bemerkt hast, dass euer tägliches Leben, langsam wieder in normale Bahnen kommt.“

 

Jetzt zwinkerte ich Holger zu und sagte hoffnungsvoll:

„Ja das war schon eine große Hilfe, ich hoffe der Rest normalisiert sich auch bald wieder und seit …......“

 

Da unterbrach mich Holger abrupt:

„Stopp, stopp Martin, mach dir jetzt nicht zu viel Hoffnungen, ich hatte mich ja auch lange mit Kathrin unterhalten und wir haben in den letzten Tagen viel telefoniert und sind dabei zu dem Schluss gekommen, das du noch viel lernen musst.“

 

Ich sah jetzt Kathrin fragend an, die unser Gespräch aufmerksam verfolgt hatte.

Sie zögerte und meinte:

„Hör bitte erst einmal ohne Widerrede zu, was Holger zu sagen hat.“

 

„Also, wir sind der Meinung, dass du einen wunderbaren Cuckold abgeben wirst.“

Gelesen hatte ich ja inzwischen genug darüber und war gespannt, was jetzt kommen würde.

 

„Also, ich stelle mir das folgendermaßen vor: du verzichtest ab sofort auf deine eigene Sexualität und unterwirfst dich Kathrins Kontrolle, sie wird das uneingeschränkte Sagen haben und du MUSST ihr gehorchen .“

 

Ich wusste nichts darauf zu erwidern, sagte dann aber:

„Das hört sich ja schon beinahe an, als sollte ich ihr Sklave werden.“

 

„Nein, du sollst natürlich kein Sklave werden. Euer Alltagsleben geht natürlich weiter wie bisher, du sollst nur akzeptieren, das in sexuellen Angelegenheiten ab sofort Kathrin das sagen hat und sie für sexuelle Ausrutscher deinerseits, das Recht hat dich dafür zu strafen.“

 

Ich war etwas irritiert:

„Gut, das hängt ja wohl noch mit meiner Verfehlung zusammen, aber welche Rolle spielst du dabei?“

 

„Deine Rechte, mit Kathrin intim zu werden, trittst du an mich ab und du akzeptierst dabei auch, das du nicht mit Kathrin ficken darfst, solange ich mit ihr zusammen bin. Natürlich gibt es da Ausnahmen, wenn Kathrin oder ich es wollen, kannst du nach unseren Anweisungen daran mitwirken.“

 

„Und sonst werde ich überhaupt nicht mehr mit Kathrin ficken oder wie?“

 

Jetzt fing Holger an zu überlegen:

„ Ja, ich glaube, das wird sehr schwer für dich,“ als Holger sah das ich etwas niedergeschlagen nickte, fuhr er fort „aber um dir den Anfang leichter zu machen, würde ich sagen, du kannst schon noch mit Kathrin ficken, aber nur wenn sie es will.“

 

Im Vertrauen auf Kathrin, atmete ich erleichtert auf.

„Aber nur unter der Bedingung, das du die Kondome benutzt, die ich dir noch geben werde. Das sind keine herkömmlichen Kondome, ich würde schon eher sagen, das sind beinahe Fahrradschläuche. Du wirst nicht sehr viel Gefühle in ihnen haben, dafür hast du größere Ausdauer, Kathrin zu befriedigen.“

 

Dann sah er Kathrin an:

„Und nun zu dir, meine kleine Fickmaus. Dir muss dabei aber klar sein, das du weiterhin verheiratet bist und sich daran nichts ändern soll. Du wirst dich auch nach meinen Regeln richten, wobei wir Beide, natürlich Martin gegenüber weisungsberechtigt sind. Meine Regeln werde ich immer mit dir absprechen und dabei auch DEINE Wünsche berücksichtigen, solange sie nicht MEINEN entgegenstehen. Bist du damit einverstanden?“

 

Kathrin räusperte sich und sagte dann mit heiserer Stimme:

„Ja, ich bin auch damit einverstanden.“

 

„Das ist sehr gut. Dann haben wir ja schon mal geklärt, das ihr Beide bereit seid, euch von mir unterrichten zu lassen. Wie ich gehört habe, habt ihr euch ja schon über Cuckolding informiert.“

Wir nickten jetzt beide.

 

„Anhand der Fragen die Martin im Forum gestellt hat, z.B. über Verschluss, Fremdschwängerung und mit Schwarzen oder auch mehreren Männer, kann ich nur zu sagen : Keine Angst, das geht nicht von Heute auf Morgen, das wird ein für uns alle ein langer Weg und wie es sich überhaupt entwickelt müssen wir im Laufe der Zeit sehen.“

Das hörte sich für mich jetzt alles sehr vernünftig und überlegt an und ich war schon etwas erleichtert.

 

„Ich werde jetzt ein paar Fragen stellen und die beantwortet ihr jetzt Beide nur mit Ja oder Nein“

Wir nickten jetzt beide.

 

„Kathrin, du willst Martin noch nachdrücklicher für sein Fremdgehen bestrafen?“

„Ja“

„Martin, du bereust deine Tat und verstehst, dass Kathrin dich noch weiter bestraft?“

„Ja“

„Kathrin, hattest du in den letzten Jahren befriedigenden Sex mit Martin?“

 

Gespannt sah ich zu Kathrin.

„Nein“

Diese Antwort hatte ich jetzt nicht erwartet.

 

„Martin, hattest du in den letzten Jahren befriedigenden Sex mit Kathrin?“

 

„Ja, natürlich.“

 

„Ihr sollt nur mit Ja oder Nein antworten, ist das klar Martin“

Jetzt sah ich Holger etwas verschüchtert an.

 

„Ja“

 

„Kathrin, würdest du sagen, dass der Sex mit mir befriedigender war als mit Martin?“

 

„Ja“

 

„Kathrin, war ich standfester als Martin?“

 

„Ja“

 

„Kathrin, hattest du mehrere Orgasmen hintereinander mit mir?“

 

„Ja“

 

„Martin, siehst du ein, dass in eurem Liebesleben etwas nicht stimmt?“

Jetzt zögerte ich, denn ich musste erst einmal verdauen, was ich da zu hören bekommen hatte.

„Martin?“

 

Widerwillig gestand ich ein:

„Es muss ja wohl so gewesen sein, ja.“

 

„Dann meine letzte Frage an Martin, siehst du ein, dass du für das Cuckolddasein geschaffen bist?“

Ich war jetzt etwas fassungslos. Bisher hatte ich es noch für ein böses Spiel gehalten, aber das sah jetzt fürchterlich ernst aus.

 

„Ich bin mir da nicht sicher, ob ich das auf Dauer ertragen kann, aber irgendwie habe ich natürlich diese Strafe verdient, ich weiß aber nicht ob das geht.“

 

Kathrin und Holger sahen sich jetzt an. Da ergriff Holger wieder das Wort:

 

„Da werde ich jetzt wohl erst einmal eine Aussprache mit Kathrin haben. Du kannst hier bleiben und ein paar Cuckoldfilme sehen, oder besser, du MUSST sie sehen, während ich mit Kathrin ins Schlafzimmer gehe. Stör uns in dieser Zeit bitte nicht.“

 

Damit verschwanden die Beiden im Schlafzimmer und ich starrte auf den Fernseher, in dem die angekündigten Filme liefen.

Geil war es schon, was ich da zu sehen bekam und ich konnte mir schon vorstellen, so unser Sexleben wieder aufzupeppen. Aber was mir noch immer nicht klar war, konnte ich Holger wirklich trauen? Gut, der Altersunterschied war extrem, aber das ist ja heute nicht außergewöhnlich. Vielleicht wollte er mir Kathrin ja doch wegnehmen.

Was ich da an Geräuschen von nebenan hörte, beruhigte mich auch nicht sonderlich, denn sie unterhielten sich ganz eindeutig nicht, zumindest nicht mündlich.

Nach einer halben Stunde wurde es dann ruhig, aber sie kamen nicht zu Vorschein.

Ich starrte weiter auf den Fernseher und wurde jetzt verdammt geil.

Dann nach über einer Stunde erschienen sie endlich wieder. Holger hatte mehrere Blätter Papier in der Hand und beide taten so, als wäre nichts geschehen.

 

„Ja wir haben uns eindringlich mit deinem Problem beschäftigt“, begann Holger „und haben Kontakt mit Bernhard aus dem Forum aufgenommen. Der hat ja einen Cuckoldvertrag und hat uns erlaubt, diesen für unsere Zwecke, leicht zu verändern und zu benutzen.“

 

Er hielt mir jetzt diese Papiere hin.

„Lies es dir durch und sage uns ob du damit einverstanden bist. Damit musst du dich erstmal nicht auf Dauer festlegen.“

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